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Bei Composite Video (auch „FBAS“ genannt)
handelt es sich um die einfachste, jedoch auch
schlechteste Variante der Bildübertragung.
„FBAS“ steht für „Farb-Bild-Austast-Synchron-
Signal“, das alle zum korrekten Bildaufbau
nötigen Komponenten in einem Kabel vereint
und zum Projektor oder Fernseher leitet.
Eigentlich ist diese Art der Signalübertragung
ein Relikt aus der Frühzeit des Farbfernsehens,
denn FBAS wurde entwickelt, um zu alten
Schwarz-Weiß-Fernsehern kompatibel zu sein,
die das für Farb-TVs enthaltene Farbsignal
nicht entschlüsseln konnten. Schlecht ist die
Qualität dieser Signalart deshalb, weil die
Farbinformationen im oberen Frequenzbereich
des FBAS-Signals abgelegt sind (3,58 MHz). So nimmt die Farbe genau die
Kapazität des Frequenzbandes
in Anspruch, die eigentlich für
Bilddetails und Auflösung
wichtig sind – mit dem
Ergebnis, das Bild mit hässlichen
Moiré-Effekten und mangelnder
Farbauflösung zu verschlechtern.
Meist als gelbe Cinchbuchse und mit der
Bezeichnung „Composite“ oder „FBAS“
beschriftet findet sich diese Art von
Bildausgang an jedem gängigen DVD-Spieler.
Da dieses Signal das geläufigste unter kommerziellen
Videogeräten ist, findet sich an
jedem Projektor und Fernsehgerät der passende
Eingang. |
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